Ausstellungseröffnung Kinhsasa vivant

Kinshasa vivant

Das Dortmunder Museum für Naturkunde zeigt vom 12. Oktober 2013 bis zum 27. April 2014 die von uns produzierte Sonderausstellung "Kinshasa vivant".

Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, ist wie der Kongo selbst voller Gegensätze. Für die einen ist die Stadt „Kin la belle“ – Kinshasa die Schöne, für die anderen „Kin la poubelle“ – Kinshasa der Mülleimer. Einerseits ist der Kongo geprägt von großer Armut, jahrelangen Kriegswirren, Ressourcenausbeutung, illegaler Wilderei und Waldrodungen, auf der anderen Seite von einem großen Überlebenswillen der Menschen, von kreativen Kunst- und Kulturprojekten und einer reichen, schützenswerten Natur.

Eiszeit - Kunstzeit

 

Eiszeit - Kunstzeit

Die Anfänge der Kunst vor 40 000 Jahren

Die Städtische Galerie Iserlohn zeigt vom 31. August bis 13. Oktober 2013 die von uns gestaltete und produzierte Ausstellung "Eiszeit - Kunstzeit. Die Anfänge der Kunst vor 40.000 Jahren."

Vor 40 000 Jahren verlässt der Mensch Afrika und dringt in die eiszeitlichen Steppenlandschaften Europas vor. Hier entstehen ohne erkennbare Vorstufen die ersten voll ausgebildeten Kunstwerke der Menschheit: aus Mammutelfenbein geschnitzte Tierplastiken, Frauenstatuetten und Höhlenmalereien. Über einen Zeitraum von 30 000 Jahren sind diese Kunstwerke typisch für die Jäger- und Sammlerkulturen der Eiszeit. Sie streuen über das ganze nördliche Eurasien von Portugal bis nach Sibirien. Erst als sich vor 10 000 Jahren das Klima erwärmt und die weiten wildreichen Steppenlandschaften einem dichten Wald weichen, verschwindet mit den Wildbeuterkulturen auch deren Kunst.